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Haken

Lackierhaken sind Drahtbiegeteile zum Aufhängen von Werkstücken (Lackiergut) an Förderern, Haken, Drähten oder Aufhängebalken in der Lackierlinie. Sie werden aus Eisen- oder Federstahldraht gebogen. Bei den Spitzenformen gibt es eckige Typen (PDV, 90DV u. a.) und R-Typen (PRX, 90RX u. a.). Je nach Biegewinkel (45°, 90°, 180° u. a.) kann die Einhängeart gewählt werden. Doppelhaken mit zwei Aufhängestellen werden in Aufhängebalken mit festem Lochraster gesteckt, was Schwingungen reduziert und einen stabilen Halt gewährleistet. Sie kommen von der Vorbehandlung über die Lackierung bis zur Einbrenntrocknung zum Einsatz. Da sich Lack auf ihnen ablagert, sind sie Verschleißteile und werden regelmäßig ersetzt.

Haken richtig auswählen

  1. 1. Drahtdurchmesser passend zum Werkstückgewicht wählen

    Der Drahtdurchmesser beträgt bei den aufgeführten Produkten 1,5 bis 4 mm. Ein größerer Durchmesser verringert Durchbiegung und Dehnung unter Last, sodass schwere Werkstücke sicher gehalten werden. Dünnere Drähte lassen sich leichter durch kleine Werkstücke oder Bohrungen führen und hinterlassen kleinere Kontaktspuren. Die Auswahl richtet sich nach Werkstückgewicht und Durchmesser der Aufhängebohrung.

  2. 2. Länge an die Aufhängehöhe anpassen

    Die Länge L beträgt bei den aufgeführten Produkten 250 bis 600 mm. Sie bestimmt den Abstand vom Förderer zum Werkstück sowie die Aufhängeposition in der Lackierkabine oder im Trockenofen. Zu prüfen sind Abstände zwischen Werkstücken sowie zu Boden und Anlagenteilen und die Reichweite von Pistolen und Düsen. Gewählt wird die Länge, die die benötigte Höhe in der Linie ergibt.

  3. 3. Auf den Teilungsabstand des Aufhängebalkens abstimmen

    Doppelhaken sind auf den Lochabstand des Aufhängebalkens abgestimmt; die aufgeführten Produkte sind für einen Teilungsabstand von 50 mm ausgelegt. Stimmt der Lochabstand nicht überein, lassen sie sich nicht einsetzen oder sitzen nicht fest. Vor der Einführung sind die Maße des Balkens zu messen und abzugleichen.

  4. 4. Haken-Breite und Einhängeform prüfen

    Bei den aufgeführten Doppelhaken gibt es ein Beispiel mit 30 mm Hakenbreite. Breite der Aufhängestelle, eckiger oder R-Typ und Biegewinkel beeinflussen, wie sich der Haken in Werkstückbohrung oder Vorrichtung einhängt und wie gut er gegen Lösen gesichert ist. Die Auswahl erfolgt anhand der Form der Aufhängestelle am Werkstück.

  5. 5. Festigkeit und Schwingungsverhalten über das Material beurteilen

    Die aufgeführten Produkte bestehen aus Eisen, für Doppelhaken gibt es Ausführungen aus Federstahl. Federstahl ist elastisch und verformt sich kaum, wodurch Schwingungen gedämpft werden und er sich für wiederholten Einsatz eignet. Zu prüfen ist, ob er der Einbrenntemperatur und dem Verfahren zum Entlacken standhält.

  6. 6. Lackschichtaufbau und Austauschzyklus berücksichtigen

    Auf Haken lagert sich Lack ab, was die Leitfähigkeit verringert (Haftungsmängel beim elektrostatischen Lackieren) und Maßänderungen verursachen kann. Im Betrieb ist festzulegen, ob die Haken entlackt und wiederverwendet oder als Einwegteile ersetzt werden. Die Stückzahl an Ersatzhaken ist entsprechend dem Verbrauch vorzuhalten.

Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.