Riemenausrichtgerät
Riemen-Ausrichtgeräte sind Laser-Messgeräte für Antriebe mit Riemen oder Ketten, die Kraft über Riemenscheiben (oder Kettenräder) übertragen. Sie erfassen die Lageabweichung zwischen treibender und getriebener Scheibe. Ein Sendemodul wird an der Seitenfläche oder Nut einer Scheibe montiert, und der Laserstrahl wird auf ein Ziel oder Empfangsmodul an der anderen Scheibe projiziert. So lassen sich Winkelabweichungen (Verdrehung und Schrägstellung) sowie parallele Versätze (Offset) sichtbar prüfen und einstellen. Zur Befestigung gibt es Typen mit Magnethalterung an der Scheibenseite und Typen mit Führung, die in die Keilriemennut eingesetzt wird. Die Laserfarbe ist Rot oder Grün, wobei Grün auch in hellen Umgebungen gut sichtbar ist. Geringere Abweichungen reduzieren Verschleiß an Riemen und Scheiben sowie Vibrationen und Geräusche. Die Geräte kommen daher bei der Montage und bei der regelmäßigen Instandhaltung von Anlagen zum Einsatz.
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Riemenausrichtgerät
TKBA 40
Typenbezeichnung: TKBA 40
Laser-Ausrichtgerät zum direkten Einsetzen in die Rillen von Keilriemenscheiben. Mit vier V-Führungen.
SKF
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Riemenausrichtgerät
TKBA 11
Typenbezeichnung: TKBA 11
Roter Laser-Riemenausrichter zur Befestigung mit Magneten an der Riemenscheibenseite. Bestehend aus einer Sendeeinheit und drei Zielen.
SKF
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Riemenausrichtgerät
TKBA 21
Typenbezeichnung: TKBA 21
Laserbasierte Ausrichtvorrichtung für Riemen, bestehend aus einer Sende- und einer Empfangseinheit, mit rotem Laser.
SKF
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Riemenausrichtgerät
TKBA 31
Typenbezeichnung: TKBA 31
Ein Riemenausrichtungsgerät mit gut sichtbarem grünem Laser, das auch im Freien Messungen bis maximal 6 m ermöglicht.
SKF
Riemenausrichtgerät richtig auswählen
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1. Messbereich passend zum Scheibenabstand
Jedes Gerät hat eine maximale Messdistanz zwischen den Scheiben, bei einigen gelisteten Produkten bis zu 6 m. Prüfen Sie den Achsabstand der Anlage und wählen Sie ein Modell, das diesen mit Reserve abdeckt. Bei großen Distanzen und im Freien sollte außerdem geprüft werden, ob der Laser gut sichtbar ist.
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2. Messgenauigkeit des Winkelfehlers prüfen
Winkelabweichungen wie Verdrehung oder Schrägstellung zwischen den Scheiben sind eine Hauptursache für einseitigen Riemenverschleiß und Herunterlaufen des Riemens. Vergleichen Sie die Genauigkeit des Geräts mit dem vom Riemenhersteller vorgegebenen zulässigen Winkel. Bei größerem Achsabstand führt schon eine geringe Winkelabweichung zu größeren Versätzen an den Enden.
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3. Messgenauigkeit des Parallelversatzes prüfen
Gemeint ist das Maß, um das die Scheibenflächen in axialer Richtung parallel versetzt sind (Offset). Die zulässigen Versätze sind je nach Riementyp unterschiedlich. Prüfen Sie, ob die Ablesegenauigkeit im Verhältnis zum zulässigen Wert des verwendeten Riemens ausreicht. Die Genauigkeit unterscheidet sich je nach Modell, daher sollten die Nennwerte verglichen werden.
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4. Befestigung und Scheibenform abstimmen
Die Magnetbefestigung benötigt eine ebene, magnetische Seitenfläche der Scheibe. Bei der Nutführung müssen Größe der V-Führung oder des Adapters zur Nut passen. Ob Keilrippenscheiben oder Kettenräder unterstützt werden, unterscheidet sich je nach Modell.
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5. Laserfarbe und Systemaufbau wählen
Grüner Laser ist in hellen Umgebungen besser sichtbar als roter und eignet sich daher für den Außenbereich oder lange Distanzen. Es gibt Systeme aus Sendemodul und Ziel sowie Systeme aus zwei Geräten für Sender und Empfänger. Berücksichtigen Sie auch, ob gleichzeitig die Riemenspannung eingestellt werden muss.
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6. Dauer des Batteriebetriebs
Die gelisteten Produkte arbeiten etwa 6 bis 20 Stunden im Dauerbetrieb, einige Modelle auch länger. Wenn mehrere Anlagen nacheinander justiert werden oder Batterien vor Ort schwer zu wechseln sind, reduzieren Modelle mit längerer Laufzeit Unterbrechungen. Prüfen Sie außerdem den passenden Batterietyp.
Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.