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Einsatz

Der Einsatz für Lackieraufhängungen ist ein austauschbares Verschleißteil, das in den Aufhängungskörper (Kappe oder Buchse) eingesetzt wird und den Kontakt zum Werkstück herstellt. Er wird in das Gewinde oder die Bohrung des Werkstücks eingesteckt oder eingehängt und hält es so an der Hängevorrichtung in der Pulverbeschichtungs- oder Einbrennlinie. Zu den Formen gehören Pfeilform (Widerhakenform), Hakenform, Jochform, Profil-Jochform, Drahtpfeil sowie Bogen- und Flachpfeil. Für jede passende Kappenserie gibt es entsprechende Teile, die sich bei Leichtlast- und Schwerlastausführung in Drahtdurchmesser und Steifigkeit unterscheiden. Da sich Lack ansetzt und das Teil abnutzt, werden in der Regel nur die Einsätze ausgetauscht, während der Aufhängungskörper bleibt. Das Hauptmaterial ist Eisen; sie werden als Hängevorrichtung für Pulverbeschichtung, Elektrotauchlackierung und Einbrennlackierung eingesetzt.

Einsatz richtig auswählen

  1. 1. Gewindegröße passend zur Werkstückbohrung

    Der Einsatz wird zum Halten in das Gewinde oder die Bohrung des Werkstücks eingesteckt. Passt der Nenndurchmesser (z. B. M6) nicht, ist die Haltekraft unzureichend oder das Einstecken nicht möglich. Gewindedurchmesser und Bohrungstiefe auf der Werkstückzeichnung prüfen und einen Einsatz mit gleichem Nenndurchmesser wählen.

  2. 2. Form passend zur Haltemethode wählen

    Die Pfeilform wird in das Gewinde gesteckt und federnd gehalten, Haken- und Jochformen werden in Bohrungen oder an Kanten eingehängt. Form des Haltebereichs am Werkstück und Flächen, die von der Lackierung verdeckt werden dürfen, prüfen und danach die Form bestimmen. Außerdem die passende Kappenserie kontrollieren.

  3. 3. Drahtdurchmesser je nach Gewicht

    Ein größerer Drahtdurchmesser erhöht die Steifigkeit, sodass sich auch schwere Werkstücke weniger verformen. Dünne Bohrungen lassen sich jedoch nicht belegen. Für schwere Teile Schwerlastserien mit großem Durchmesser und hoher Steifigkeit, für kleine Teile dünne Ausführungen wählen und das Verhältnis zum Bohrungsdurchmesser prüfen.

  4. 4. Gesamtlänge und Einsteckтiefe

    Die Gesamtlänge ergibt sich aus Einstecktiefe in der Kappe, Einsteckтiefe im Werkstück und Abstand zwischen Werkstück und Aufhängung. Zu lang führt zu Schwingen und Kontakt, zu kurz zu flachem Halt. Daher auch den Werkstückabstand in der Linie berücksichtigen.

  5. 5. Prüfung der Hängelast

    Wird die zulässige Tragfähigkeit überschritten, kann sich der Einsatz verbiegen und das Werkstück herabfallen. Die Masse je Werkstück zuzüglich Lackanhaftung und Reserve für Schwingungen beim Transport addieren und mit der Tragfähigkeit vergleichen.

  6. 6. Einbrenntemperatur und elektrische Leitfähigkeit sicherstellen

    Prüfen, dass die Temperatur des Einbrennofens unter der zulässigen Hitzebeständigkeit liegt. Bei Pulverbeschichtung und Elektrotauchlackierung dienen die Einsätze als Strom- oder Erdungsweg, sodass sich Lackschichten bei Ansammlung zu schlechter Leitfähigkeit führen. Vorab festlegen, in welchem Zyklus sie abgelöst oder ausgetauscht werden.

Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.