Catalog Searcher
Kategorien
🌐 Deutsch

Federn

Eine Feder ist ein Maschinenbauteil, das die Elastizität von Metall nutzt: Unter Belastung verformt sie sich, und nach Entlastung entsteht eine Kraft, mit der sie in ihre ursprüngliche Form zurückkehren will. Sie dient zum Andrücken, Zurückziehen, Stoßdämpfen und Speichern von Energie. Zu den Hauptarten gehören Druckfedern, die zusammengedrückt werden, Zugfedern, die auseinandergezogen werden, Drehfedern, die durch Verdrehen eine Drehmomentkraft erzeugen, sowie Blattfedern und Tellerfedern. Als Werkstoffe sind Klaviersaitendraht (SWP) und Federstahldraht aus Edelstahl (SUS304-WPB) üblich. Außerdem werden Spiralflügel, die aus einem Bandstahl spiralförmig geformt sind und als Spirale bezeichnet werden, für Fördertechnik wie Schneckenförderer eingesetzt. Sie kommen in Automaten, Gerätebauteilen und Vorspannbauteilen elektronischer Geräte in vielen Bereichen zum Einsatz.

Federn richtig auswählen

  1. 1. Federkonstante passend zur benötigten Kraft wählen

    Die Federkonstante k ist die Last, die zum Durchfedern um 1 mm erforderlich ist. Durch Multiplikation mit dem Federweg bei Montage und Betrieb wird geprüft, ob die benötigte Kraft erreicht wird. Die angebotenen Produkte reichen von 0,007 bis 9,91 N/mm; die Toleranz der Federkonstante (z. B. ±10 %) ist ebenfalls zu berücksichtigen, damit ausreichend Reserve besteht.

  2. 2. Maximale Last und Federwegsgrenzen einhalten

    Wird die maximale Last oder der maximale Federweg überschritten, kann dies zu Setzen (bleibender Verformung) oder Bruch führen. Es ist zu prüfen, ob die Last am maximalen Punkt des Nutzhubs innerhalb der maximalen Last bleibt und ob bei Druckfedern die Blocklänge nicht erreicht wird.

  3. 3. Einbauraum, Außendurchmesser und freie Länge

    Es ist zu prüfen, ob der Außendurchmesser in Bohrung oder Gehäuse passt und ob der Innendurchmesser nicht mit der durchzuführenden Welle (passender Wellendurchmesser) kollidiert. Die freie Länge ist die Länge ohne Belastung; die Differenz zur Einbaulänge ergibt die Vorverformung. Der Windungsdurchmesser ändert sich unter Last, daher ist ausreichend Spiel vorzusehen.

  4. 4. Werkstoff passend zur Umgebung wählen

    Klaviersaitendraht SWP-A hat hohe Festigkeit, rostet jedoch leicht, weshalb viele Produkte korrosionsschützend geölt sind. In feuchter oder zu reinigender Umgebung kommen Edelstähle wie SUS304-WPB in Frage, bei stark korrosiven Umgebungen wie Meerwasser Titan.

  5. 5. Zugfeder: Vorspannkraft und Hakenform

    Dicht gewickelte Zugfedern besitzen eine Vorspannkraft, also die Last, die zum Beginn des Auseinanderziehens erforderlich ist. Soll sich das Bauteil mit geringer Kraft bewegen, ist der Wert der Vorspannkraft zu prüfen. Außerdem ist zu kontrollieren, ob die Hakenform wie Umkehrhaken, 90-Grad- oder 180-Grad-Haken zur Gegenseite passt.

  6. 6. Drehfeder: Winkel und Ausrichtung der Schenkel

    Bei Drehfedern sind das Drehmoment bei Nutzwinkel (Drehfederkonstante × Winkel) und die Schenkellänge zu prüfen. Die Windungsrichtung wird passend zur Verdrehrichtung gewählt, und die Feder wird üblicherweise in Aufwickelrichtung eingesetzt. Bei freien Größen ist zusätzlich die Biegerichtung anzugeben.

Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.