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Schwingungsdämpfungsmaterialien

Schwingungsdämpfungsmaterialien werden zwischen Gerät und Aufstellfläche eingelegt, um Vibrationen und Stöße zu absorbieren, Geräusche zu reduzieren, Präzisionsgeräte und Produkte zu schützen und das Umkippen zu verhindern. Die Hauptmaterialien sind Gummi und ultraweicher Urethangel. Durch die Verformung des weichen Materials wird Schwingungsenergie in Wärme umgewandelt, wodurch die Übertragung der Schwingungen gedämpft wird. Zu den Formen gehören Zuschnittbahnen, eckige und runde Pads sowie Matten mit Klebefläche. Anwendungen sind die Schwingungsdämpfung von Kühlschränken, Waschmaschinen und Lautsprechern, der Produktschutz an Förderlinien sowie das Verhindern des Umkippens und die Stoßdämpfung bei Büro- und IT-Geräten wie PCs und Druckern. Auch bei gleichem Material sind häufig Varianten mit unterschiedlicher Härte verfügbar; die Auswahl richtet sich nach Gewicht des Geräts und Art der Schwingungen.

Schwingungsdämpfungsmaterialien richtig auswählen

  1. 1. Härte passend zu Last und Schwingung wählen

    Je weicher das Material, desto besser die Schwingungsabsorption; auf schwere Geräte aufgelegt sinkt es jedoch zu stark ein und die Leistung nimmt ab. Die Härte wird in Asker C oder Durometer E angegeben, die gelisteten Produkte haben Durometer E 20 bis 30. Werte nach unterschiedlichen Messverfahren lassen sich nicht direkt vergleichen, daher bitte nur Werte gleicher Methode gegenüberstellen.

  2. 2. Zulässige Last pro Stück prüfen

    Das Gerätegewicht durch die Anzahl der Auflagepunkte teilen, um die Last pro Stück zu ermitteln. Prüfen Sie, ob dieser Wert unter der zulässigen Last liegt. Bei Geräten mit ungleichmäßig verteiltem Schwerpunkt ist die Last am schwersten belasteten Punkt maßgeblich. Wird die zulässige Last überschritten, kommt es zu bleibender Verformung (Setzung) und einer Verschlechterung der Dämpfungsleistung.

  3. 3. Größe an die Auflagefläche anpassen

    Bahnware mit 400 × 400 mm oder 200 × 200 mm kann auf die benötigte Größe zugeschnitten werden. Pads und Matten sollten zu den Füßen oder der Bodenauflage des Geräts passen. Runde Ausführungen gibt es ab etwa 30 mm Außendurchmesser, eckige beispielsweise mit 30 bis 50 mm Kantenlänge.

  4. 4. Dicke für Einsinktiefe und Bauhöhe prüfen

    Je dicker das Material, desto größer der Verformungsweg und der Spielraum bei der Stoßdämpfung. Gleichzeitig erhöht sich die Aufstellhöhe, und das Gerät kann leichter ins Schwanken geraten. Die gelisteten Produkte sind 5 mm dick. Prüfen Sie Bauraum und Standsicherheit des Geräts gemeinsam.

  5. 5. Material sowie Öl- und Lösemittelbeständigkeit prüfen

    Urethangel ist ultraweich und dämpft sehr gut, einige gelistete Produkte dürfen jedoch nicht dauerhaft mit Öl oder Lösemitteln in Kontakt kommen. Bei Maschinen mit Ölnebel im Umfeld bitte die Einsatzfähigkeit prüfen. Bei Anwendungen gegen Umkippen ist außerdem zu klären, ob eine Klebeausführung benötigt wird.

  6. 6. Innerhalb des Temperaturbereichs einsetzen

    Gummi und Gel werden bei niedrigen Temperaturen hart, bei hohen Temperaturen erweichen sie oder verlieren an Klebkraft, wodurch sich die Dämpfungsleistung ändert. Bei Geräten mit starker Wärmeentwicklung sowie im Freien oder in Kühlumgebungen prüfen Sie bitte, ob die Temperatur am Aufstellort im zulässigen Einsatzbereich liegt.

Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.