Sicherungsscheibe
Die Sicherungsscheibe ist ein Bauteil, das die Lockmutter zur Befestigung eines Lagers auf der Welle oder der Adapterhülse gegen Lockerung sichert. Die innere Lasche (Innenlappen) greift in die Passfedernut der Welle oder Hülse und verhindert so das Mitdrehen. Eine der äußeren Krallen wird in die Kerbnut der Lockmutter umgebogen, wodurch die Mutter am Drehen gehindert wird. Die Abmessungen sind je nach Nennnummer festgelegt, und zwar bei metrischen Ausführungen MB (in Kombination mit Muttern der Reihe AN/AW) und bei Zoll-Ausführungen W. Bei großen Lockmuttern wird statt der Scheibe auch ein Sicherungsclip oder eine Sicherungsplatte eingesetzt, die mit Schrauben an der Mutter befestigt wird. Verwendung findet das Bauteil bei Lagerbefestigungen in Werkzeugmaschinen, Pumpen und Fördereinrichtungen.
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Sicherungsscheibe
Zoll-Sicherungsscheibe W
Sicherungsscheibe in Zollmaßen mit Abmessungsvarianten im Bereich W00 bis W44.
SKF
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Sicherungsscheibe
MB(L) Sicherungsscheibe
Sicherungsscheibe zur Verdrehsicherung von Lagern in Verbindung mit einer Sicherungsmutter. MB 0 bis MB 56 verfügbar.
SKF
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Sicherungsscheibe
Sicherungsscheiben, Befestigungsklammern und Befestigungsplatten
Einfache und zuverlässige Befestigungselemente, die Sicherungsmuttern gegen Lockern sichern. Es gibt drei Typen: Sicherungsscheiben, Befestigungsklammern und Befestigungsplatten.
SKF
Sicherungsscheibe richtig auswählen
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1. Auf die Nennnummer der Lockmutter abstimmen
Die Sicherungsscheibe wird entsprechend der Nennnummer der verwendeten Lockmutter gewählt. Für metrische MB-Ausführungen sind Muttern der Reihe AN/AW vorgesehen, für Zoll-Ausführungen W Muttern der Reihe N. Werden unterschiedliche Reihen gemischt, passen Krallen und Nuten nicht zueinander, und die Befestigung ist nicht möglich.
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2. Innendurchmesser auf Wellen- bzw. Hülsendurchmesser abstimmen
Der Innendurchmesser d entspricht dem Gewindedurchmesser der Welle oder der Adapterhülse. Es ist zu prüfen, ob der Innenlappen korrekt in die Passfedernut passt, und zwar zusammen mit Nutbreite und Nuttiefe. Bei Zoll-Ausführungen ist außerdem auf die Einheit der Maßangabe zu achten.
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3. Außendurchmesser und Lage der Kerbnut prüfen
Der Außendurchmesser d2 bestimmt, ob sich die äußere Kralle in die Kerbnut der Mutter umbiegen lässt. Anhand des Außendurchmessers ist außerdem zu prüfen, ob es zu Kollisionen mit umgebenden Gehäuseteilen oder Dichtungen kommt.
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4. Dicke bei der axialen Bauraumplanung berücksichtigen
Die Dicke B geht in das axiale Maß zwischen Lager und Mutter ein. Bei der Konstruktion ist zu prüfen, ob die Gewindelänge ausreicht und ob die Materialstärke das Umbiegen der Krallen zulässt.
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5. Werkstoff je nach Einsatzumgebung wählen
In der Regel wird Stahl verwendet. In Umgebungen mit Wasser oder Chemikalien sollte jedoch Edelstahl geprüft werden, um Korrosion mit Festfressen und Festigkeitsverlust zu vermeiden. Auch die Kombination mit dem Werkstoff von Mutter und Welle ist zu berücksichtigen.
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6. Bei großen Durchmessern Clip- oder Plattenlösung erwägen
Bei großen Lockmuttern oder an Stellen, an denen sich die Krallen schwer umbiegen lassen, kann eine Sicherungsclip- oder Sicherungsplatten-Lösung mit Schrauben eingesetzt werden. Zu prüfen ist, ob alle Bauteile wie Schrauben, Unterlegscheiben und Drahtsicherungen vollständig vorhanden sind.
Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.