Catalog Searcher
Kategorien
🌐 Deutsch

Maskierungsaufhängungen

Maskierungshaken sind Vorrichtungen, mit denen Werkstücke in Lackierlinien aufgehängt, transportiert und lackiert werden. An Förderer gehängten Wellen oder Rahmen werden Leitern bzw. Träger stufenförmig montiert, an deren Enden Haken oder Buchsen die Werkstücke tragen. Zu den Hauptausführungen gehören der Typ mit Schnellleiter, der mit Haken angeliefert wird und sofort einsatzbereit ist, der Buchsentyp, bei dem das Endstück austauschbar ist, und der Trägertyp, bei dem die Haken ausgetauscht werden können. Durch Änderung der Stufenzahl und der Kombination lassen sich verschiedene Produkte bearbeiten. Sie werden auch bei Pulverlackierung und Elektrotauchlackierung eingesetzt, bei denen über den Haken Strom geleitet und geerdet wird.

Maskierungsaufhängungen richtig auswählen

  1. 1. Anzahl der Aufhängungen am Werkstück ausrichten

    Die Zahl der Werkstücke, die gleichzeitig aufgehängt werden können, bestimmt direkt die Durchsatzleistung der Linie. Bei den aufgeführten Produkten liegt die Anzahl der Aufhängungen bei 4 bis 18 Stück. Anhand der Größe der Werkstücke und der nutzbaren Abmessungen der Lackierkabine wird die geeignete Anzahl je Stab bestimmt, wobei eine so dichte Belegung vermieden wird, dass ungleichmäßige Lackierung oder Berührungen auftreten.

  2. 2. Anordnung anhand von Buchsenzahl und Teilung prüfen

    Beim Buchsentyp liegen die Buchsenzahl bei 4 bis 30 Stück und die Teilung bei 50 bis 200 mm. Ist die Teilung geringer als die Werkstückbreite, berühren sich benachbarte Werkstücke und der Lack setzt sich schlechter um. Es ist zu prüfen, ob ein ausreichender Abstand unter Berücksichtigung der Außenmaße der Werkstücke eingehalten werden kann.

  3. 3. Tragfähigkeit und Kontaktfläche über den Drahtdurchmesser beurteilen

    Der Durchmesser von Draht bzw. Welle reicht von 1,5 bis 12 mm. Dickere Ausführungen sind steifer und eignen sich für schwere Werkstücke; die Wellen für schwere Lasten sind für diesen Einsatz vorgesehen. Dünnere Ausführungen hinterlassen kleinere Kontaktspuren am Werkstück und weniger Lackansammlungen. Die Auswahl richtet sich nach Gewicht und Anforderungen an die Oberfläche.

  4. 4. Gesamtlänge auf Ofen- und Kabinenmaße abstimmen

    Die Gesamtlänge der aufgeführten Produkte beträgt 1500 bis 1530 mm. Es ist zu prüfen, ob sie in Höhe des Trockenofens bzw. der Lackierkabine sowie in die Teilung des Förderers passt. Bei Rahmenausführungen sind außerdem die Rahmenlänge L (1050 bis 1550 mm) und die Stufenzahl (7 bis 14 Stufen) in die Gesamtbelegung einzubeziehen.

  5. 5. Kompatibilität des Hakendurchmessers prüfen

    Bei Trägern mit austauschbaren Haken ist der verwendbare Hakendurchmesser festgelegt; bei den aufgeführten Produkten beträgt er 4 mm. Ob vorhandene Haken und künftige Ersatzteile passen, sollte vorab geprüft werden, damit sich Änderungen der Werkstückform allein durch den Austausch der Haken umsetzen lassen.

  6. 6. Leitfähigkeit und Wartung bei anhaftendem Lack berücksichtigen

    Bei Pulver- und Elektrotauchlackierung ist eine Konstruktion mit innen liegenden Kontaktpunkten zur Sicherung der Stromleitung wirksam. Ausführungen mit Buchsenkappe, die das Eindringen von Lack verhindern, sowie Typen mit austauschbaren Einsätzen oder Haken ermöglichen es, nur die Teile mit Lackablagerungen zu ersetzen, und verringern den Aufwand für das Entfernen der Beschichtung.

Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.