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Maschinenelementteile

Maschinenelemente sind die Sammelbezeichnung für die Grundbauteile, aus denen Maschinen aufgebaut sind, darunter Passfedern, Stifte, Federn und Abdeckungen. Die Passfeder als typisches Beispiel wird in die Nut von Welle und Zahnrad bzw. Riemenscheibe eingesetzt, verhindert Drehversatz und überträgt das Drehmoment. Es gibt Rundstirn-Passfedern (beidseitig rund) und Passfedern mit einseitig rundem Ende; sie werden aus Kohlenstoffstahl wie S50C oder aus Edelstahl wie SUS316 gefertigt. Außerdem gehören Schutzteile wie Lüfterschutzgitter aus Stahldraht sowie Baugruppen dazu, bei denen spanend bzw. blechbearbeitete Teile mit Zukaufteilen montiert und fertig geliefert werden. Sie dienen der Befestigung von Antriebsteilen, dem Schutz rotierender Komponenten und dem Zusammenbau von Baugruppen.

Maschinenelementteile richtig auswählen

  1. 1. Passende Breite und Höhe der Nut wählen

    Die Breite b und Höhe h der Passfeder sind je nach Wellendurchmesser genormt und müssen auf die Nutmaße von Welle und Gegenstück (Zahnrad bzw. Riemenscheibe) abgestimmt werden. Die Breiten der angebotenen Produkte liegen bei 3 bis 14 mm, die Höhen bei 3 bis 9 mm. Zu lockere Passung führt zu Spiel, zu enge Passung verhindert den Einbau.

  2. 2. Höhe in Kombination mit der Nuttiefe prüfen

    Die Höhe h muss zur Summe aus Wellennuttiefe und Nuttiefe der Nabe passen. Ist sie zu groß, passt das Gegenstück nicht; ist sie zu klein, reicht das übertragbare Drehmoment nicht aus. Breite und Höhe sollten zusammen mit der Nennmaßtabelle der Norm abgeglichen werden.

  3. 3. Länge anhand Nabenlänge und Drehmoment bestimmen

    Die Länge L der Passfeder sollte innerhalb der Länge der Nabe (Bohrung) von Zahnrad bzw. Riemenscheibe liegen und muss bei dem zu übertragenden Drehmoment ausreichend Scher- und Flächenpressungsfestigkeit bieten. Die Längen der angebotenen Produkte liegen bei 10 bis 80 mm. Ebenso ist zu prüfen, ob die Endform der Rund- bzw. Einseitenrundfeder zur Wellennutform passt, etwa dem durch Schaftfräser erzeugten runden Nutende.

  4. 4. Werkstoff an die Einsatzumgebung anpassen

    Für allgemeine Maschinen werden Kohlenstoffstähle wie S50C verwendet, für Umgebungen mit Wasser oder Chemikalien sowie für Anlagen der Lebensmittelindustrie korrosionsbeständiger Edelstahl wie SUS316. Auf Festigkeitsunterschiede durch die Werkstoffpaarung von Passfeder, Welle und Nabe sowie auf Kontaktkorrosion zwischen unterschiedlichen Metallen ist zu achten.

  5. 5. Abdeckungen auf den Lüfteraußendurchmesser abstimmen

    Für den Lüftermotorschutz (Lüfterschutzgitter) ist das Modell passend zum Außendurchmesser D des zu montierenden Lüfters auszuwählen. Der Außendurchmesser der angebotenen Produkte liegt bei 51 bis 154 mm. Ebenso sind Lage der Befestigungsbohrungen und Oberflächenbehandlung, etwa dreiwertige Chromatierung, zu prüfen, damit die Korrosionsbeständigkeit den Anforderungen des Einsatzortes genügt.

  6. 6. Drahtdurchmesser und Innendurchmesser von Stiften und Federn prüfen

    Bei Stiften und Federn aus Draht hängen Festigkeit und Federkraft vom Drahtdurchmesser ab. Der Drahtdurchmesser der angebotenen Produkte liegt bei 1,2 bis 1,8 mm, der Innendurchmesser bei 27 bis 31 mm. Die Auswahl erfolgt durch Abgleich der Maßbeziehung zu Welle bzw. Bohrung des Gegenstücks sowie durch Prüfung, ob der Drahtdurchmesser der erforderlichen Last entspricht.

Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.