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Verbindungselemente

Befestigungselemente sind eine Sammelbezeichnung für Schrauben und Anker, mit denen Bauteile untereinander oder Montagewinkel am Untergrund befestigt werden. Die aufgeführten Produkte umfassen schraubbare Verankerungen, die ohne oder mit einfacher Vorbohrung in ALC-Platten (Porenbeton-Leichtbauplatten) eingedreht werden und zur Befestigung von Sattelschellen, Leuchten, Fallrohrschellen oder Kanalprofilen dienen, sowie Konstruktionsschrauben zur Befestigung von Konstruktionsholzplatten an tragenden Holzwandscheiben im Holzbau. Die Haltekraft entsteht dadurch, dass sich das Gewinde in den Untergrund einschneidet; die Kopfformen umfassen Senkkopf, Linsensenkkopf und weitere Ausführungen und werden entsprechend Form und Oberflächenbild des Montageteils gewählt. Eingesetzt werden sie in der Gebäudetechnik und im Holzbau für konstruktive Anwendungen.

Verbindungselemente richtig auswählen

  1. 1. Passenden Nenndurchmesser für Untergrund und Last wählen

    Der Nenndurchmesser entspricht dem Außendurchmesser des Gewindes; größere Durchmesser erhöhen Auszugs- und Scherfestigkeit, müssen jedoch durch das Bohrloch des Montageteils passen. Die aufgeführten Beispiele haben 4 mm, 5 mm und 6 mm; Bohrlochdurchmesser des Montagewinkels und Gewicht des abgehängten Geräts werden gegeneinander abgewogen.

  2. 2. Gesamtlänge aus Materialstärke und erforderlicher Einschraublänge bestimmen

    Die Gesamtlänge L beträgt bei den aufgeführten Produkten 35 bis 80 mm. Nach Abzug der Blechdicke des Montageteils (Schelle oder Winkel) verbleibt die Einschraublänge im Untergrund; bei weichem Untergrund wie ALC-Platten wird eine Länge gewählt, die eine ausreichende Einschraubtiefe sicherstellt. Zusätzlich ist zu prüfen, dass die Schraube nicht durch die Rückseite der Platte austritt.

  3. 3. Wirksame Gewindelänge im Untergrund prüfen

    Die Gewindelänge ℓ beträgt bei den aufgeführten Produkten 30 bis 55 mm; die Haltekraft entsteht ausschließlich im Gewindebereich. Bei gleicher Gesamtlänge verringert ein kurzer Gewindeteil die im Untergrund greifenden Gewindegänge, abhängig von der Dicke des Montageteils. Die wirksame Einschraublänge wird daher unter Berücksichtigung der Materialstärke des Montageteils abgeschätzt.

  4. 4. Kopfform nach Bohrung und Oberflächenbild des Montageteils wählen

    Der Senkkopf wird in eine gesenkte Bohrung eingezogen und ergibt eine ebene Oberfläche; der Linsensenkkopf ist flach und breit und eignet sich für Schellen oder Winkel ohne Senkung, bei denen eine große Auflagefläche den Teil hält. Maßgeblich sind die Form der Bohrung im Montageteil und ob ein erhabener Kopf zulässig ist.

  5. 5. Kopfdurchmesser und Kopfhöhe auf Auflage und Störkonturen prüfen

    Der Kopfdurchmesser D liegt zwischen 7 und 12 mm, die Kopfhöhe H zwischen 2 und 3,5 mm. Ist der Kopfdurchmesser nicht deutlich größer als die Bohrung des Montageteils, wird das Teil nicht sicher gehalten; die Kopfhöhe beeinflusst die Kollision mit benachbarten Bauteilen oder Abdeckungen. Bei Langlöchern in Montagewinkeln ist zu prüfen, ob der Kopfdurchmesser die Lochbreite sicher überdeckt.

  6. 6. Werkstoff und Oberflächenschutz bei Außen- und Feuchteeinsatz prüfen

    Bei Einsatz im Freien, etwa an Fallrohrschellen, ist Korrosion maßgebend. Werkstoff des Schraubenkörpers (z. B. Edelstahl) und Korrosionsschutz sind zu prüfen, und bei Kontakt mit einem Montageteil aus anderem Metall ist auf Kontaktkorrosion zu achten. Bei konstruktiven Anwendungen wie Konstruktionsschrauben für tragende Holzbauteile ist zwingend ein Produkt in der vorgeschriebenen zugelassenen Ausführung zu verwenden.

Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.