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Hydraulikpumpe

Hydraulikpumpen sind die Antriebsquelle für hydraulische Werkzeuge und setzen das Hydrauliköl unter Druck, um es an Hydraulikmuttern, Ölinjektionsanschlüsse, Hydraulikabzieher und ähnliche Geräte zu fördern. Handbetriebene Ausführungen pumpen das Öl durch Hin- und Herbewegen des Hebels über einen Plunger aus. Zweistufige Ausführungen füllen das Öl zunächst mit niedrigem Druck und großem Durchfluss rasch auf und schalten danach auf hohen Druck und kleinen Durchfluss um, um den Druck zu erhöhen. Die Antriebsarten umfassen Handbetrieb, Fußbetrieb, Druckluftbetrieb und Elektroantrieb. Druckluftbetriebene Ausführungen können das Öl kontinuierlich liefern und eignen sich daher für Arbeiten an großen Verbindungen. Der maximale Betriebsdruck der aufgeführten Produkte liegt bei 30 bis 300 MPa. Sie werden breit für das Montieren und Demontieren von Presssitzteilen eingesetzt, etwa zum Auf- und Abziehen von Lagern auf konische Wellen sowie zum Einpressen und Abpressen von Kupplungen und Eisenbahnrädern.

Hydraulikpumpe richtig auswählen

  1. 1. Erforderlichen Druck sicherstellen

    Prüfen Sie, ob der Druck für die Presskraft der Hydraulikmutter bzw. für das Anheben des Bauteils durch Ölinjektion ausreicht. Die aufgeführten Produkte decken 30 bis 300 MPa ab; Modelle der Klasse 50 MPa und 100 MPa eignen sich vor allem für Hydraulikmuttern, Modelle der Klasse 150 bis 300 MPa vor allem für Eisenbahnräder und große Pressverbindungen. Der zulässige Druck des angeschlossenen Geräts darf ebenfalls nicht überschritten werden.

  2. 2. Tankvolumen an die benötigte Ölmenge anpassen

    Große Hydraulikmuttern und Hydraulikkammern von Verbindungen benötigen viel Öl; bei einem zu kleinen Tank müsste während der Arbeit nachgefüllt werden. Die aufgeführten Produkte reichen von einigen cm3 bis 2700 cm3. Wählen Sie daher anhand der benötigten Ölmenge des angeschlossenen Geräts.

  3. 3. Arbeitszeit anhand der Fördermenge pro Hub abschätzen

    Je größer die Fördermenge pro Hub, desto weniger Hübe sind zum Füllen des Öls nötig, und auch große Lasten lassen sich schnell bearbeiten. Bei hohem Druck ist dagegen eine kleinere Fördermenge pro Hub vorteilhaft, da die Betätigungskraft geringer ist. Zweistufige Ausführungen können beide Betriebsarten umschalten und sind daher bei Anwendungen mit großem Volumen und hohem Druck im Vorteil.

  4. 4. Antriebsart je nach Arbeitsumfang wählen

    Handbetriebene Ausführungen sind gut tragbar und eignen sich auch an Einsatzorten ohne Stromanschluss oder Druckluftquelle. Bei großen Verbindungen, Propellern und anderen Arbeiten mit großem Ölbedarf und kontinuierlicher Versorgung verringert der Druckluftbetrieb die körperliche Belastung. Prüfen Sie bei druckluftbetriebenen Ausführungen außerdem, ob der vor Ort verfügbare Luftdruck den Spezifikationen entspricht.

  5. 5. Anschlussgewinde und Schläuche an das Gerät anpassen

    Wenn das Gewinde des Auslasses nicht zu Hydraulikmutter, Injektionsnippel oder Schlauch passt, ist kein Anschluss möglich; zusätzliche Reduzierstücke können zudem Leckagen verursachen. Prüfen Sie außerdem, ob die Länge des beiliegenden Hochdruckschlauchs ausreicht, um die Pumpe in angemessenem Abstand zur Arbeitsstelle aufzustellen.

  6. 6. Drucküberwachung prüfen

    Für die Kontrolle des Eindrückwegs und des Pressvorgangs ist das Ablesen des Drucks unerlässlich. Modelle mit digitalem Manometer zeigen den Druck als Zahlenwert an. Wenn ein Manometer mitgeliefert wird, prüfen Sie, ob sein Messbereich zum maximalen Betriebsdruck passt.

Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.