Schmieröle
Schmieröl bildet an gleitenden und rotierenden Teilen von Maschinen einen Schmierfilm, verringert Reibung, Verschleiß und Erwärmung und schützt vor Rost und Korrosion. Es wird als flüssiges Schmiermittel aus einem Grundöl (Basisöl) hergestellt, dem Additive wie Verschleißschutzmittel und Oxidationsinhibitoren zugesetzt werden. Als Grundöle dienen Mineralöle sowie synthetische Öle wie PAO (Polyalphaolefin) und Ester; synthetische Öle zeichnen sich durch bessere Leistung bei hohen und niedrigen Temperaturen sowie durch höhere Oxidationsstabilität aus. Je nach Anwendung gibt es Kettenöle, Getriebeöle, Hydrauliköle usw. Für Lebensmittelbetriebe werden zudem NSF-H1-zertifizierte Produkte eingesetzt, die bei zufälligem Lebensmittelkontakt verwendet werden dürfen. Viskosität und Grundöl werden entsprechend Betriebstemperatur und Belastung von Förderketten, Ofenketten usw. ausgewählt.
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Schmieröle
LHMT 68 Kettenöl für mittlere Temperaturen
Typenbezeichnung: LHMT 68
Kettenöl für mittlere Temperaturen auf Mineralölbasis. Hervorragende Verschleißschutz- und Korrosionsschutzeigenschaften, silikonfrei.
SKF
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Schmieröle
LHHT 250 Hochtemperatur-Kettenöl
Typenbezeichnung: LHHT 250
Hochtemperatur- und Hochlast-Kettenöl auf Esterbasis. Einsetzbar bis 250 °C mit nur geringer Rückstandsbildung.
SKF
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Schmieröle
LFFM 100 Lebensmittelqualität Kettenöl (Allzweck)
Typenbezeichnung: LFFM 100
Synthetisches Lebensmittelqualität-Kettenöl auf PAO-Basis. Einsetzbar auch in feuchter und kalter Umgebung, NSF H1 zertifiziert.
SKF
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Schmieröle
LFFT 220 Lebensmittelqualität Hochtemperatur-Kettenöl
Typenbezeichnung: LFFT 220
Synthetisches Kettenöl auf Esterbasis in Lebensmittelqualität. Für Hochtemperatur- und Hochlastketten, NSF H1 zertifiziert.
SKF
Schmieröle richtig auswählen
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1. Viskositätsklasse an die Maschinenvorgabe anpassen
ISO VG ist die Viskositätsklasse, die nach der kinematischen Viskosität bei 40 °C eingeteilt wird, zum Beispiel VG 68, 100 oder 220. Ist die Viskosität zu niedrig, reißt der Schmierfilm ab und es kommt zu Verschleiß; ist sie zu hoch, dringt das Öl nur schlecht ein und es entstehen Leistungsverluste. Zuerst die vom Maschinenhersteller vorgegebene Klasse prüfen; bei hoher Belastung wird eine höhere Klasse gewählt.
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2. Auch die Viskosität bei hoher Temperatur prüfen
Die Viskosität eines Öls sinkt mit steigender Temperatur, daher sollte neben dem Wert bei 40 °C auch die kinematische Viskosität bei 100 °C betrachtet werden. Die gelisteten Produkte liegen im Bereich von 9 bis 25 mm2/s. Bei Einsatz in hohen Temperaturen, etwa bei Ofenketten, hilft ein Produkt, das auch bei hoher Temperatur ausreichend viskos bleibt, den Schmierfilm zu erhalten.
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3. Passt der Temperaturbereich zur Umgebung?
Hochtemperatur-, Mitteltemperatur- und Tieftemperaturprodukte haben jeweils unterschiedliche vorgesehene Temperaturen. Neben der Höchsttemperatur sind auch die niedrigste Temperatur beim Anfahren, etwa in Tiefkühlräumen oder in kalten Regionen, zu prüfen. Bei hohen Temperaturen treten Verdampfung und Kohlenstoffrückstände (Schlamm) auf, bei niedrigen Temperaturen sinkt die Fließfähigkeit.
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4. Grundöl passend zur Anwendung wählen
Mineralöle sind universell einsetzbar und gut handhabbar, PAO bietet gute Tieftemperatur-Fließfähigkeit und Oxidationsstabilität, Ester zeichnen sich durch geringe Verdampfung bei hohen Temperaturen und wenig Rückstände aus. Auch in den gelisteten Beispielen werden Mineralöl für mittlere Temperaturen, Esteröl für hohe Temperaturen und PAO für niedrige Temperaturen bzw. feuchte Umgebungen eingesetzt.
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5. Stockpunkt bei niedriger Temperatur prüfen
Der Stockpunkt ist ein Richtwert für die niedrigste Temperatur, bei der das Öl noch fließt; die gelisteten Produkte liegen zwischen -50 und -30 °C. In Kühl- und Gefrieranlagen oder im Freien bei Kälte sollte ein Produkt mit einem Stockpunkt deutlich unter der niedrigsten Einsatztemperatur gewählt werden, damit beim Anfahren keine Schmierstörungen auftreten.
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6. Zertifizierungen in Lebensmittel- und Pharmabetrieben prüfen
In Produktionslinien für Lebensmittel oder Arzneimittel kann ein Schmieröl mit NSF-H1-Zertifizierung vorgeschrieben sein, das bei zufälligem Lebensmittelkontakt zulässig ist. In der Nähe von Lackierprozessen werden außerdem häufig silikonfreie Produkte gefordert. Zertifizierungen und Kennzeichnungen sollten mit den Hygienevorgaben des Betriebs und den Prozessvorgaben abgeglichen werden.
Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.