Laufrolle
Ein Laufrollenlager (Track Roller) ist ein Wälzlager, bei dem der dickwandige Außenring direkt auf Schiene oder Kurvenbahn abrollt. Da der Außenring selbst als Rad wirkt, wird es in Kurvenantrieben, Förderern und den Schienenlaufwerken von Fördertechnik eingesetzt. Die Bauformen unterteilen sich grob in Ausführungen mit Bolzen-Durchsteckbefestigung (Stützrolle), die auf einer Welle durchgesteckt und von beiden Seiten abgestützt werden, und in Ausführungen mit Gewindebolzen (Stehbolzen-Rollenlager, Cam Follower), bei denen der Gewindebolzen mit einer Sechskantmutter befestigt wird. Als Grundlager dienen Nadellager, Zylinderrollenlager, Rillenkugellager oder zweireihige Schrägkugellager. Die Außenmantelfläche ist entweder zylindrisch oder ballig ausgeführt, um Kantenlast zu mindern; üblich sind Ausführungen mit Dichtscheiben oder Deckscheiben und Fettfüllung.
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Laufrolle
Einreihige Kurvenrolle 361200 R~361207 R
Einreihige Kurvenrolle ohne Innenring mit 8 Baugrößen im Außendurchmesser von 32 bis 80 mm. Die dynamische Tragzahl beträgt 4,68 bis 22,1 kN. Das Lager dient der Schienenführung in Fördertechnik und ähnlichen Anwendungen.
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Laufrolle
Doppelreihige Kurvenrolle 3058..C-2Z
Doppelreihige Kurvenrollen mit Außendurchmesser 32 bis 80 mm. Es gibt ballige und zylindrische Ausführungen; als Lager stützen sie drehende Bauteile.
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Laufrolle
Stützrolle ohne Bord ohne Innenring (RSTO/RNA 22)
Stützrollen ohne Innenring mit Außendurchmesser 16 bis 90 mm. Angeboten werden die Baureihen RSTO und RNA 22.
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Laufrolle
Stützrolle ohne Bord mit Innenring (STO/NA 22)
Stützrolle mit Innenring und Außendurchmesser 19 bis 90 mm. Enthalten sind die Baureihen STO und NA 22.
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Laufrolle
Stützrollen mit Bord und Innenring (NATR/NATV/NUTR/PWTR)
Stützrollen mit Bord, Außendurchmesser 16 bis 310 mm. Enthält Baureihen wie NATR, NATV, NUTR, PWTR, NNTR und weitere.
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Laufrolle
Einreihige Kurvenrolle
Kurvenrolle mit Rillenkugellager der Reihe 62 als Basis, gefettet und beidseitig abgedichtet. Der Außenring ist dickwandig und die Laufbahnfläche ballig bearbeitet.
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Laufrolle
Doppelreihige Kurvenrolle
Kurvenrolle auf Basis des doppelreihigen Schrägkugellagers der Maßreihe 32, Berührungswinkel 30°. Mit Fettfüllung und Stahlblechabdeckung abgedichtet.
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Laufrolle
Stützrolle ohne Bord
Stützrolle auf Basis eines Nadellagers. Mit und ohne Innenring erhältlich; die axiale Bewegung des Außenrings ist durch angrenzende Bauteile zu begrenzen.
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Laufrolle
Stützrolle mit Bordscheibe
Nicht trennbare Stützrolle, die axiale Last durch Bordscheiben aufnimmt, etwa bei nicht horizontalen Wellen.
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Laufrolle
Kurvenrollen
Kurvenrollen mit massivem Gewindebolzen zur Befestigung an Maschinenteilen mittels Sechskantmutter. Es gibt die drei Grundbauformen KR, NUKR und PWKR; die Abmessung wird durch den Außendurchmesser D angegeben.
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Laufrolle
Zubehör für Kurvenrollen
Schmiernippel, Sechskantmutter, Schmierstopfen und Adapter für zentrale Schmiersysteme zur Verwendung mit Kurvenrollen.
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Laufrolle richtig auswählen
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1. Passende Bauform zur Befestigung wählen
Bolzen-Durchsteckbefestigung (Stützrolle) wird auf einer Welle durchgesteckt und von beiden Seiten gestützt, während der Stehbolzen auf einer Seite freitragend ist und mit einer Mutter festgezogen wird. Die Stützrollen gibt es mit und ohne Bord; bei Ausführungen ohne Bord muss die axiale Bewegung des Außenrings durch angrenzende Bauteile gesichert werden. Ob der Innenring verwendet werden kann, hängt davon ab, ob die Welle als Laufbahn induktiv gehärtet und geschliffen werden kann.
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2. Wellendurchmesser sowie Außendurchmesser und Breite abstimmen
Der Innendurchmesser d richtet sich nach Wellen- bzw. Bolzendurchmesser, der Außendurchmesser D nach dem Kontakt zu Schiene oder Kurvenbahn und dem verfügbaren Bauraum. Der Umfang der aufgeführten Produkte reicht von 16 bis 310 mm Außendurchmesser, 10 bis 35 mm Innendurchmesser und 9 bis 17 mm Breite. Bei Stehbolzen-Ausführungen wird die Nennmaßangabe häufig über den Außendurchmesser D ausgedrückt; die Lesart der Typenbezeichnung sollte daher geprüft werden.
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3. Zulässige Last des Außenrings prüfen
Da der Außenring bei Laufrollen die Last direkt aufnimmt und sich dabei biegt, werden neben der Tragzahl des Lagers auch die maximale dynamische Radialbelastung Fr und die maximale statische Radialbelastung F0r angegeben. Die tatsächlich aufbringbare Last ist durch den kleineren Wert aus diesen Angaben und der Tragzahl begrenzt; beide sind daher zu prüfen.
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4. Lebensdauer anhand der Tragzahlen abschätzen
Die dynamische Tragzahl Cr ist die Berechnungsgrundlage für die Ermüdungslebensdauer der Wälzkontakte, die statische Tragzahl C0r ein Richtwert für die bleibende Verformung bei Stillstand oder Stoßbelastung. Die Cr-Werte der aufgeführten Produkte liegen zwischen 4,68 und 22,1 kN. Bei starken Stoßlasten sind für einige Baureihen verstärkte Außenringe verfügbar, die in die Auswahl einbezogen werden sollten.
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5. Axiallast durch Grundlager abdecken
Nadellagerbasierte Ausführungen eignen sich bei kleinem Durchmesser für große Radiallasten, sind jedoch gegenüber Axiallasten empfindlich. Bei horizontal nicht ausgerichteten Wellen oder Schrägstellungen sind Ausführungen mit Bord oder Grundlager mit zweireihigem Schrägkugellager mit 30° Berührungswinkel zu wählen, die Axiallasten aufnehmen können.
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6. Drehzahlgrenze und Schmierung prüfen
Die zulässigen Drehzahlen der aufgeführten Produkte reichen von 300 bis 12000 min⁻¹ und hängen auch von der Dichtungsausführung ab. Bei Dauerbetrieb oder verschmutzter Umgebung sind nachschmierbare Typen oder Stehbolzen-Ausführungen mit Adapter für Zentralschmierung sinnvoll, um einen frühzeitigen Schaden durch Fettmangel zu vermeiden.
Dieser Leitfaden wurde von AI auf Grundlage der Unterlagen und Spezifikationsangaben der aufgeführten Produkte erstellt. Prüfen Sie vor dem Einsatz die Unterlagen des jeweiligen Herstellers.